… genau wie wir ihn uns vorgestellt hatten! Wie ich schon geschrieben habe war eines unserer nächsten Ziele der Tegernsee.
Gestartet sind wir aber schon südlich von Weyarn, denn von dort gibt es einen wunderbaren Weg, immer mehr oder weniger der Mangfall entlang, bis hoch nach Gmund. Um den See sind wir links herum gefahren, heißt zuerst auf die Seite mit Bad Wiessee. Nachdem es jede Menge sehr schöne Zugänge, sprich Bademöglichkeiten rund um den See gibt, haben wir uns eine Erfrischung gegönnt. Das Wasser hatte immerhin 18 Grad, könnte mehr sein, aber es war eigentlich perfekt zum Abkühlen. In Bad Wiessee haben wir dann eine Pause mit Jause an einem sehr netten Kiosk, direkt am See gelegen, eingelegt.
Gestärkt ging es weiter nach Rottach-Egern. Man kann immer schön die Uferpromenaden entlang radeln, so gut wie nirgends ist Radfahren verboten, es wird lediglich um Rücksichtnahme für die Fußgänger gebeten. Scheinbar funktioniert das bestens, es geht also auch ohne viele Verbote! An der Südspitze des Sees, am Fuße des Wallbergs, war Halbzeit.
In Tegernsee war sehr viel los, deswegen haben wir das Bräustüberl diesmal mehr oder weniger links liegen lassen und sind weiter bis zum Strandbad in Gmund durchgeradelt. Das Strandbad in Gmund kostet keinen Eintritt, super! Wir haben uns dort gemütlich für einen Kaffee niedergelassen.
Der restliche Weg zum Ausgangspunkt in Weyarn lief wieder, wie der Hinweg, an der Mangfall entlang, nur dass es flussabwärts natürlich immer schön leicht bergab geht. Der Weg schlängelt sich durch den Wald, sodass es auch bei großer Hitze sehr angenehm zu fahren wäre. Wir hatten aber heute ideale Temperaturen, schöner und besser geht es nicht!
Gesamt war die Tour 47,7 km bei 390 hm, als Tagestour gemütlich sehr gut zu machen. Unsere Bummelgeschwindigkeit 17,2 km/h, Akkuverbrauch ca. 240 Wh. Die gesamte Tour ergäbe mit Einberechnung des Motorwirkungsgrades einen notwendigen, elektrischen Energieverbrauch von ca. 500 Wh. Das heißt etwa die Hälfte der Energie kam vom Motor, die andere von mir. Das braucht es auch, weil ich mit einem älteren Akku fahre, der zwar mal 468 Wh hatte, jetzt aber nur noch 400 Wh hat. Diesen Wert habe ich ausgemessen durch kontrolliertes Entladen von 100 % bis das BMS abgeschaltet hat, allerdings nur mit 0,5 A Stromstärke. Ich war überrrascht, das hieße nämlich nur eine Degradation von ca. 15 %, unter Last dann bestimmt 20 %, wäre aber auch ganz o.k. Den Akku von der Bärbl mit 720 Wh darf ich mir nur für meine Mountainbiketouren ausleihen 😉




























































