… Mathias Münch ist 2026 auch wieder dabei. Der Erfolg sehr bescheiden, mit seiner veralteten DG 800 kann er nichts reißen. Was wieder einmal zeigt, dass der Segelflugsport in der Spitze von sehr viel Geld geprägt wird. Die Club- und 15 Meter- Klasse sind spärlich besetzt, in der Offenen Klasse gibt es fast nur mehr Flugzeuge mit Motor, die heute in der Spitze an die 300.000 € kosten. Das ist kein Sport mehr für den “Normalbürger”. Interessant welche Flugzeuge in der Clubklasse meist vorne sind, es ist die ASW 20 und die LS 3. Der Hans und ich haben letztes Jahr unsere ASW 20 an einen Wettbewerbspiloten nach Ungarn verkauft. Und in der 15 Meter Klasse beherrscht die LS 8 das Feld. Das erklärt die horrenden Preise, um die 70.000 €, die momentan für eine LS 8 verlangt werden. Ob sie dann wirklich bezahlt werden ist ja immer eine andere Frage.
… schön langsam wird es langweilig. Mal hier mit dem Rad, mal da mit dem Rad. Mal da Brotzeit gemacht, mal da. Aber mehr gibt das Leben in meinem Alter halt nicht mehr her. Außer natürlich den Garten und mal irgendwo “Urlaub”, den wir als Rentner aber immer haben. Früher hätte ich mal einen Segelflug dahin einen dorthin gemacht. Das habe ich aufgegeben, zum einen weil ich das lang genug gemacht habe, zum anderen weil mir der Sinn abhanden gekommen ist. Zehn Stunden sich in dem engen Cockpit quälen, um wieder da zu landen wo man gestartet ist. Das so gestresst, dass man am Abend gar nicht mehr weiß wo man überhaupt gewesen ist. Komischer Sport.
Unsere AFZ-Piloten fliegen die letzten Wochen hauptsächlich in Südfrankreich, da ist das Fluggelände und das Wetter dazu einfach viel zuverlässiger. In der rechten Spalte habe ich viele Links vorbereitet unter denen sich alle AFZ-Piloten, auch nach Vereinen sortiert, finden lassen.
Wieder zum Radeln. Heute wollte ich mich auf die kommenden Bergfahrten zu unseren Almen etwas einüben. Die Route entsprechend kürzer, dafür mehr Berg dabei. Und weil ich das Schütteln auf Schotter auch nicht zu viel brauche immer auf der Strasse und Radwegen. Habe auch die Geschwindigkeit reduziert und versucht mehr Watt aus den Beinen und weniger aus dem Akku zu ziehen. Meine Runde heute Kössen, hoch zum Peternhof, runter nach Reit im Winkl und wieder hoch zum Masererpass. Gesamt 32,7 km bei 520 hm. Mein Highlight heute die Kapelle vom Peterhof, die noch der Christian Mühlberger selbst gebaut hat und in der jetzt seine Urne steht. Der arme ist auch nur 76 Jahre alt geworden, er hatte noch so viele Pläne. Drum genieße ich das Radeln so lange es nocht geht und halte immer Ausschau nach einer guten Leberkässemmel, die ich heute in Reit im Winkl beim EDEKA gefunden habe, für sage und schreibe 2,40 €!
… liefern auch alle meine Kameras schöne Bilder! Leider muss ich da immer hinterher sein, aber als Rentner habe ich ja Zeit. Die FSGU-Kamera habe ich grundüberholt und mit Hilfe meines Michaels neue Software aufgespielt. Die Kameras bei den Modellfliegern haben nach einem neuen Accesspoint verlangt, der bisherige hat sich glatt beim letzten Stromausfall erledigt, warum auch immer. Mein Dank geht an die Gemeinde Unterwössen, die meine Arbeit schätzen und mir jedes Jahr eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen!
… aber dafür mal wieder für eine kleine Radeltour. Meine Ziele heute Adelholzen und der Tüttensee. Adelholzen kann ich sehr empfehlen, es ist wunderschön da oben, auch perfekt für eine kleine Wanderung. Rüber zum Tüttensee geht es dann über den Berg, aber der ist nicht so gach, zumindest nicht bergauf. Runter hat es mal 13 %, auf Asphalt kein Problem. Das Lokal am Tüttensee hat schon geöffnet, bis man im See schwimmen kann wird es aber noch dauern. Für den Rückweg bin ich, nach einer Pause in Grabenstätt, immer der Ache entlang bis Grassau gefahren. War sehr angenehm, weil durch die Nordströmung Rückenwind geschoben hat. Die Eisdiele in Grassau, habe mir eine Kugel gegönnt, kann ich empfehlen. Gutes, selbstgemachtes Eis, die Kugel noch für 1,80 €, sehr anständig. Alles in allem eine sehr schöne Tour, genau wie ich sie mir gewünscht hatte. Gesamt 52,5 km bei 410 hm. Ich freue mich schon, wenn die Almen wieder aufmachen und man wieder auf die Berge fahren kann…