… so ein Traumtag! Einfach losgefahren, zuerst zum Flugplatz w.g. Übungsflug fragen, dann zum Christian Maier w.g. Klimaanlage ZOE, er hat mir perfekt geholfen!, dann einfach weiter zum Moorweg nach Staudach. Immer wieder toll da unterwegs zu sein und zu staunen wie jetzt die Natur erwacht. Wo ich immer schon mal hin wollte, nach Almau und dort in die Leonhardi Kirche. Ist ein sehr schönes Kirchlein, perfekt hergerichtet. Mein weiterer Weg dann auf den Westerbuchberg, natürlich wieder ein Stop oben bei der Kirche, auch weil dort die Aussicht einfach fantastisch ist. Runter dann um den Westerbuchberg herum nach Übersee Feldwies, den Michael, Antonia, Moritz und die Bärbl besuchen (Marianne arbeitet wieder im Kinderkrankenhaus Schwabing) besuchen. Dort läuft gerade das Projekt “Spielhaus mit Rutsche”. Zurück dann immer schön der Ache entlang, sehr schön zu fahren, ein Genuss! Gesamt dann laut Komoot 42 km bei 230 hm, bei uns ist es einfach wunderschön!
… so was von entspannend und wunderschön! Da merke ich, dass mir dieser (üble) Verein überhaupt nicht fehlt. Schwinge mich aufs Rad, habe keine Tour geplant, entscheide dann einfach wie es mir gerade einfällt. Ich bin Richtung Bernau losgeradelt und nachdem mir der normale Weg nach Aschau zu langweilig gewesen wäre, bin ich einfach an der Mariengrotte in Kraimoos vorbei hoch zur Seiseralm. Ist eine schöne, schon steile Bergstrasse, aber ist machbar. Ja und dann habe ich mich an unseren Wolfgang Lengauer erinnert, der sein Haus mal in Hintergschwendt oben hatte. Jedes Jahr rufe ich auch seine Edeltraud an, ihr geht es so weit gut, den Wolfgang vermisst sie aber immer noch sehr. In Hintergschwendt habe ich ein Schild gesehen, dass die Maisalm schon offen hat (seit 1. April), also bin ich weiter den Berg hoch zur Alm. Auf der Maisalm war dringend eine Brotzeit fällig. Runter habe ich dann die steile Abfahrt (20%) nach Aschau genommen und weil ich die ganze Zeit an den Wolfgang gedacht habe, habe ich ihn im Friedhof besucht. Und mich erinnert, was für ein großer Förderer der FSGU er war. Er wollte damals das Hallenprojekt mit mir stemmen, es wäre bestimmt super geworden, denn wir beide konnten sehr gut miteinander. Ja, aber leider ist Segelfliegen doch auch irgendwie gefährlich. Der Wolfgang hat sein Leben am Hirschberg, oberhalb von Wildbad Kreuth, gelassen. Mit seiner DG 800, kurze Flügel, hohe Flächenbelastung, nah am Hang und zu langsam, so ist es passiert. Mein Ziel zum Kaffee dann das Café Pauli. Herrlich gelegen aber normalerweise so überlaufen, dass man mit dem Auto gar nicht mehr hinkommt. Heute habe ich die Chance genutzt, nicht so viele Besucher und ich habe zudem einen wunderbaren Platz in der Sonne bekommen. In Marquartstein habe ich dann noch am Modellflugplatz vorbei geschaut, da gibt es gute kühle Getränke und auch eine schöne Bank in der Sonne. Bei der MFG-Achental bin ich noch gern gesehenes Mitglied, deshalb gibt es dort schöne Kameras und eine Wetterstation. Der Rest nach Hause war nur noch austrudeln und genießen. Gesamt waren es dann gute 50 km bei 600 hm, schön langsam steigere ich mich, am 1.Mai machen die meisten Almen auf, ich werde bereit sein!
Ehemaliges Haus von Wolfgang Lengauer. Er war ein Feingeist und wollte ein Haus praktisch im Wald haben.Grab von Hans ClarinUnser Wolfgang, ist schon wieder so lange her
… alles ordnungsgemäß erledigt. Nach 31 Jahren bin ich jetzt bei der FSGU mit meinem kompletten Elektronikschrott ausgezogen. Was hat das für Konsequenzen? Grundsätzlich keine, das ist doch schon mal gut!
Im Einzelnen:
– Der ADS-B Empfänger ist ersatzlos gestrichen, braucht man in Unterwössen nicht, weil inzwischen alle Flugzeuge ein Flarm haben. An normalen Flugplätzen macht es Sinn, weil da hauptsächlich Flugzeuge nur mit ADS-B rumfliegen.
– Der OGN-Empfänger auch gestrichen, da muss halt jetzt der DASSU-Empfänger reichen und die DASSU sich drum kümmern, wenn er ausfällt.
– Die Wetterstation ist abgebaut und verschrottet, Ersatz ist meine Wetterstation bei den Modellfliegern in Grassau (verlinkt rechts). Wenn die DASSU gerne weiter eine Wetterstation hätte, dann muss sie selbst eine aufstellen.
– Die schöne Rundum-Panoramakamera gibt es nicht mehr, die kann ich als Reserve gut gebrauchen. Alternative ist die DASSU-Webcam (verlinkt rechts).
– Die Kamera vom FSGU-Vorplatz und der Landebahn gibt es nicht mehr, war manchen sowieso ein Dorn im Auge, weil sie als Überwachungskamera interpretiert wurde, was sie aber nicht war!
– FSGU-WLAN gibt es nicht mehr. Alternative, auch wenn natürlich nicht überall empfangbar, das öffentliche DASSU-WLAN. Eigentlich braucht man heute nicht mehr unbedingt WLAN, denn wir haben auf den Handys jede Menge inkludierten Datenverkehr. Alternativ böte sich bei der FSGU Glasfaser an, das kostet dann allerdings um die 500 € im Jahr und ist eigentlich rausgeschmissenes Geld. Möglich wäre auch wieder die Richtfunkstrecke zur DASSU, aber das macht halt leider Arbeit. Wobei mir ein Vorstand geschrieben hat ich soll mich nicht so anstellen, einen Router könnte heute doch jeder aufstellen, na dann.
Als sicheres Zeichen, dass ich ja nicht wiederkomme, habe ich auch meinen Schlüssel schon abgegeben, also alles gut!
… So hat sie mir geantwortet. Die KI hat wirklich auch Humor, genial!
Übersicht mit KI
Bei dem Begriff „Achental-Misthaufen-Poet“ handelt es sich um eine humorvolle Selbstbezeichnung aus dem Umfeld der Flugsportgruppe Unterwössen (FSGU).
Urheber: Die Bezeichnung geht auf Manfred zurück, der auf seiner privaten Seite über Erlebnisse rund um den Flugplatz Unterwössen berichtet.
Hintergrund: Manfred bezeichnet sich selbst so, nachdem er sich beispielsweise um dringend notwendige Reparaturen an den Hallentoren gekümmert hat (Arbeiten in luftiger Höhe).
Charakter: Es ist keine offizielle Bezeichnung oder ein bekannter literarischer Titel, sondern ein Ausdruck von ehrenamtlichem Engagement und typisch bayerischem, selbstironischem Humor (“scheiß Arbeit” oben auf der Leiter).
Zusammenfassend: Manfred von der Flugsportgruppe Unterwössen ist der „Achental-Misthaufen-Poet“, der mit diesem Titel seine unermüdliche Arbeit für die Flugplatz-Infrastruktur kommentiert.