… ist auch keine Lösung. Hab mich also mal wieder in die Dimona gesetzt und bin eine Runde zur Steinplatte und nach Schönberg geflogen. War ganz nett, obwohl es keine große Gefühlsregung bei mir mehr auslöst. Aber immerhin geht das Starten und Landen noch perfekt, das auch ohne jegliche Nervosität, scheinbar verlernt man das dann doch nicht so ganz. Mal schauen, vielleicht probiere ich auch das UL-Fliegen wieder, ist ja auch nicht so schwer. Den Schein habe ich immerhin letztes Jahr verlängert, soll ja auch nicht umsonst gewesen sein.
… Radeln kann süchtig machen! Aber anders als beim Fliegen kann man es eigentlich immer machen und man braucht nichts und niemanden dazu. Außer natürlich ein funktionierendes Rad, aber es ist keine große Kunst, ein Fahrrad gut am Laufen zu halten. Jedenfalls bin ich heute schon wieder los und zwar zuerst nach Bergen. Dort gibt es Weichwalds Kaffeehaus, das auch an einigen Tagen in der Woche gutes und auch noch bezahlbares Essen anbietet. Das wollte ich mal ausprobieren und war begeistert. Mache ich bestimmt wieder! Danach bin ich mal eine neue Route gefahren, und zwar von Bergen quer rüber nach Feldwies, wo ich unseren Michael besuchen wollte. Leider hat es ein paar Versuche gebraucht, bis ich den richtigen Weg gefunden habe. Nach dem Latte-Macchiato-Stop – der Bub muss ja arbeiten – gings über Grassau zurück nach Unterwössen. War wieder eine wunderschöne Tour. Heute war es auch nicht so kalt, also alles bestens (46,5 km und nur 270 hm).
… hatte ich schon länger im Auge. Bin von zu Hause losgefahren ohne einen Plan zu haben wohin überhaupt. Es war saukalt, gar nicht einladend auf dem Radl zu sitzen. Ich habe also angetestet und bin erst mal Richtung Bernau gestartet. An der Kneippanlage in Rottau war es dann doch schön sonnig und nicht so windig, hat sich für eine Pause angeboten, Brotzeit hatte ich dabei. Jetzt die Entscheidung, wie geht es weiter? Meine Überlegung, wenn ich Richtung Sachrang fahren würde, hätte ich eine etwas windgeschützte Strecke und dabei Rückenwind, weil der kalte Wind ja von Norden kam. Ja, so habe ich es dann gemacht. Erst mal nach Aschau, dann hoch nach Sachrang, alles wunderbar zu fahren. Weiter rüber nach Rettenschöss, Pause an der Schönstatt-Kapelle, dann runter nach Walchsee, Pause mit herrlicher Aussicht am See. Jetzt war es Zeit für einen Kaffee, nachdem in Walchsee alles zu war bin ich runter nach Kössen zum MPREIS, wohin sonst. Da kann man auch drinnen schön sitzen, mit Cappuccino und Krapfen nicht verkehrt. Der weitere Weg dann durch den Klobenstein und der Ache und dem Buchberg entlang nach Unterwössen. Leider hat hier der kalte Gegenwind wieder zugeschlagen, aber es war ja nicht mehr so weit nach Hause. Insgesamt eine wunderbare Tagestour mit 69,5 km und 610 hm, 4 h Radelzeit ist nötig. Aber es lohnt sich. Man fährt durch eine fantastische Landschaft mit herrlichen Ausblicken!
… war meine Devise. Mein Plan, durch den Klobenstein nach Kössen, dann hoch zum Bellinger, schauen was das Benzin in Österreich kostet. Leider auch teuer! Dann beim MPREIS in Kössen eine Leberkassemmel und gut gestärkt hoch nach Reit im Winkl. Beim Kotter, herrlich in der Sonne, an Kaffee und mit neuer Power auf den Masererpass. Von dort nur noch bergab nach Hause. Eine schöne Tour um diese Jahreszeit, wenn die Hauptstraßen noch nicht so stark befahren sind. Morgen geht es um den Geigelstein!
37 Kilometer mit 480 Höhenmetern, ist mit E-Bike gut zu machen.